Urbane Logistik

C-Liege - 2. Runder Tisch

Am 05. Juli 2012 veranstaltete das Kooperationszentrum für Logistik (KLOK e.V.) in Verbindung mit dem EU-Projekt C-Liege einen Runden Tisch zur Stadtlogistik in Kornwestheim. Rund 20 Repräsentaten aus Wirtschaft und Politik waren vertreten.

Ziel der Veranstaltung war es, relevante Akteure der Region Stuttgart an einen Tisch zu bringen und über aktuelle regionale sowie europäische Entwicklungen im Bereich Stadtlogistik zu diskutieren.
Das C-Liege -Projekt befasst sich mit Themen der Urbanen Logistik in 7 europäischen Modellregionen in Deutschland, Italien, Polen, Malta, Bulgarien und Großbritannien. Es befindet sich derzeit im fortgeschrittenen Implementierungsstadium, in dem bereits über konkrete Maßnahmen zur Verbesserung stadtlogistischer Prozesse in den einzelnen Regionen debattiert wird. Dabei stehen die Modellregionen in ständigem Kontakt miteinander, um sich über Fortschritte, Erfahrungen und best-practices austauschen und auf diese Weise von einander lernen zu können.

Auf der Veranstaltung wurde unter anderem auch das Verbundprojekt “EleNa – Elektrischer Nachrüstsatz für Diesel-Lieferwagen” als Beitrag zur Elektromobilität von der Hochschule Esslingen vorgestellt.

Die vollständigen Präsentationen können Sie im Folgenden downloaden.

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C-Liege 1. Runder Tisch und LogBW-Fachausschuss "Urbane Logistik"

Am 30. November 2011 tagte der LogBW-Fachausschuss „Urbane Logistik“ gemeinsam mit dem ersten Runden Tisch des EU-Projektes C-Liege im Rathaus in Ludwigsburg.
Themenschwerpunkte waren bekannte Projekte, Best Practices, Studien zu Teilaspekten und die besonderen Herausforderungen der Urbanen Logistik.
Folgende Projekte wurden angesprochen und diskutiert:

  • Das ehemalige Projekt „Citylogistik“ in Stuttgart mit mehreren Partnern (um 1995), das nach ca. zwei Jahren wieder eingestellt wurde
  • Stadtfez Heilbronn mit den Partnern Knoche + Barth, Rhenania und German Parcel
  • „Last Mile Logistics“ (LaMiLo) in Karlsruhe, als Förderantrag Interreg NWE mit den Partnern SWS und Emonds
  • Telematiklösung zur Optimierung der Sperrmüllabfuhren (entwickelt von der Firma mm-lab, praktiziert in der Stadt Trier)
  • RegLog in Regensburg

Das RegLog-Projekt, vorgestellt von Robert Grundl, gilt als eines der erfolgreichsten Citylogistik-Projekte in Deutschland. Die Kooperation mehrerer Logistikunternehmen beauftragte ein Unternehmen für die Belieferung der Innenstadt, wodurch die Effizienz (LKW-Auslastung, kurze Fahrstrecken) optimiert werden konnte.

Weitere Themen waren:

  • Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung (z.B. Empfangs- / Abholstellen v.a. für kleinteilige Sendungen); Verkehrslenkung; Bündelungsstrategien; Verringerung der LKW-Fahrleistung
  • Ggf. städtebauliche und planerische Maßnahmen
  • Zieldefinitionen
  • Folgen von Mehrkosten
  • Erfordernis von Mehrwerten (Ressourcenschonung, Minimierung von Umwelteffekten, soziale Akzeptanz)
  • Allgemeine Randbedingungen
  • Erfordernis eines Handlungsleitfadens zur Handlungsorientierung einschließlich einer Bewertung für die Stadtplanung (künftige Aufgabe im EU-Projekt C-Liege)

Ergebnis

Die Herausforderungen der Urbanen Logistik liegen nach Prof. Schröder (LogBW Mannheim, DHBW Mannheim) in der Zunahme der Kleinsendungen, die parallel zu den übrigen Transportflüssen erfolgte Versorgung der Filialisten sowie das gesamte Feld der Elektromobilität.
Die detaillierte Bearbeitung von Einzelaspekten und Zusammenhängen erfordern eine generelle Strukturierung des Themas, auf deren Basis konkrete Aspekte und Vorschläge eingebracht werden können. (siehe „Strukturierungsentwurf Urbane Logistik” von Holger Bach, Geschäftsführer KLOK und LogBW)

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