AlpFRail

AlpFRail bedeutet ausgeschrieben “Alpine Freight Railway” – also Alpiner Schienengüterverkehr. Ziel des Projekts war eine konsequente Verlagerung von Güterströmen auf die Schiene im gesamten Alpenraum durch innovative Konzepte. Gefördert wurde dieses Projekt durch das EU-Programm “Marco Polo”. Entstehen sollte, laut genehmigtem Antrag, ein “Schienennetzwerk, das Verbindungen in alle Himmelsrichtungen ermöglicht.” Federführend beim Projekt war das Logistik-Kompetenzzentrum Prien am Chiemsee.

KLOK ist in das laufende Projekt mit einer kleinen Rolle eingestiegen, als Unterauftragnehmer eines der Projektpartner, und hatte zunächst zusammen mit den anderen Partnern eine Konkretisierung der ursprünglichen Aufgabenstellung zu leisten. Dabei hat KLOK die Interessen der Region Stuttgart vertreten.

Im Laufe der Projektarbeit gelangten die Projektpartner sukzessive auf einen Wissensstand, der ihnen die Kommunikation mit den bestehenden Bahnunternehmern ermöglichte und eine Bewertung der bestehenden Bahnverkehre erlaubte: Um welche Güterströme geht es eigentlich? Was wäre ein innovatives Konzept?

Es wurde deutlich, dass unter einem “Schienennetzwerk” sowohl die Infrastruktur als auch die Zugverbindungen der Bahnunternehmen verstanden werden können, und dass es bei den Bahnunternehmen nebeneinander sehr verschiedene Konzepte gibt, die jeweils unterschiedliche Marktsegmente erschließen. Ein großer Teil der transalpinen Verkehre ist überdies Langstreckenverkehr und damit auch für Süddeutschland genauso Transitverkehr wie für den Alpenraum selbst; ihre Verlagerung auf die Schiene muss also in ganz anderen Räumen ansetzen.

Pragmatisch hat sich das Projektkonsortium dann bemüht, zusätzliche Verkehrskonzepte zwischen Süddeutschland und Norditalien zu erarbeiten. Dies ist dann auch recht weit gediehen und hat in unserem Raum zu einem zusätzlichen Angebot nach Norditalien geführt.