ENLoCC

ENLoCC, das “European Network of Logistics Competence Centres” (Europäisches Netzwerk von Logistik-Kompetenzzentren) ist seit dem Jahr 2003 aus einer Projektidee des KLOK hervorgegangen. Die ursprünglichen Partner waren neben dem KLOK und der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart die italienische Region Emilia Romagna mit Sitz in Bologna, das polnische Logistikinstitut ILIM aus der Region Wielkopolska (“Großpolen”) mit Sitz in Posen, sowie das Amt für Wirtschaft und Infrastruktur der Kärntner Landesregierung in Österreich. Das Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-Programms gefördert.

In diesem Projekt wurde zunächst die Idee von regionalen Logistik-Kompetenzzentren nach dem Vorbild von KLOK verbreitet. Darüber hinaus wurde das logistische Angebot in den betroffenen Regionen gesichtet und öffentlich dargestellt. Internationale Trainingskurse im Bereich der Logistik wurde organisiert und durchgeführt – bisher in Österreich und Italien.

Für die Region Stuttgart war wichtig, einmal die Infrastruktureinrichtungen für den Bahn-Güterverkehr entlang der MAGISTRALE darzustellen, sowie den Güterverkehr auf dieser Achse selbst. Die “MAGISTRALE” ist der europäische Fernverkehrskorridor von Paris über Stuttgart und Wien nach Bratislava und Budapest. Ähnliche Arbeiten haben die anderen Partner für Verkehrskorridore in ihrem jeweiligen Einzugsbereich durchgeführt.

Das vom KLOK in Abstimmung mit der politischen MAGISTRALE-Initiative erarbeitete Papier zum Güterverkehr kann nach wie vor beim KLOK e. V. bezogen werden.

Aus dem ENLoCC-Projekt ist als Nachfolger das offene Netzwerk von Logistik-Kompetenzzentren “Open ENLoCC” hervorgegangen, mit derzeit 16 Zentren aus 10 europäischen Ländern. KLOK ist das Sekretariat dieses Netzwerks.